Klassische Massage

Durch gezielte Grifftechnik wird ein wohltuender Effekt auf die Haut und Muskulatur ausgelöst. Verspannte Muskeln werden gelockert, verklebte Gewebepartien gelöst. Die Durchblutung wird angeregt. Somit wird der Stoffaustausch zwischen Blutbahn und Gewebe positiv beeinflusst. Es werden Schlackenstoffe abtransportiert, Nährstoffe und Sauerstoff zugeführt. Gut ernährte Muskeln verspannen sich weniger. Das führt zu Wohlgefühl, Ausgeglichenheit und guter Gesundheit. Es entsteht ein selbstregulierender Effekt, bei welchem Spannung der Entspannung weicht und Dauerstress zu einer allgemeinen Beruhigung und Erholung führt.

Generell kann man sagen, dass alle akuten Entzündungen ein absolutes „Nein“ für Massagen bedeuten. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist und durch die Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zu Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung der Keime oder Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzungen die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert.